Vor einem Jahr

In dieser Zeit vor einem Jahr, war ich in der Tarotausbildung. Schon einige Tage bevor die diesjährige Ausbildung begann, dachte ich zurück. Die Erinnerungen kamen immer wieder hoch und wurden sehr stark. Wie gern erinnere ich mich zurück. Es war eine Zeit wie im Traum, ich kam in die Tiefe von mir. Wir waren ausserhalb eines kleinen Dorfes, das Seminarhaus war von Wald umgeben. Jeden Tag lief ich durch den Wald, unzählige Schmetterlinge begleiteten mich. Weiterlesen „Vor einem Jahr“

Berufung, ein Teil von mir

Heute morgen ging ich so wie jeden Tag spazieren. Ich verband mich mit der geistigen Welt und lies meine Gedanken so laufen. Meine Frage war unter anderem, was soll ich heute in meinem Blog schreiben? Die Antwort, über dein Leben und deine Berufung. Na, da fing das geratter im Kopf aber an. Berufung? Das mag ich schon bald nicht mehr hören… über mein Leben, was daraus? Da gibt es ja so vieles (und vieles, was ich nicht erwähnenswert finde). Vielleicht die Kombination? Wenn ich da solche Widerstände habe, sollte ich es mir doch mal näher anschauen… Das gehört ja zusammen. Es heisst ja immer, schau was du als Kind geliebt hast , was waren deine Wünsche?
Da muss ich nicht lange überlegen, ich wollte immer das es allen um mich herum gut geht, ich half immer den schwächsten, ich hörte immer zu. Ich liebte es gebraucht zu werden. Schon als Kind hatte ich die Tendenz mich hinten anzustellen, alle kamen zuerst, alle anderen Wünsche und Bedürfnisse.  Ich trug auch mehr als kindgerecht war. Ich mache hier niemandem Vorwürfe auch mir nicht, es war einfach so. Ich wollte es ja so. Zum Beispiel habe ich nie illegale Drogen genommen, weil ich dachte das kann ich meiner Mutter doch nicht antun, sie hat schon genug Sorgen sonst 🙂 Das ist ja nicht schlecht, oder? Doch diese Rücksicht ging immer weiter, bis sie mich fast zerstörte. Weiterlesen „Berufung, ein Teil von mir“

Einstellungssache

Hallo zusammen
Am letzten Freitag wurde ich am Morgen früh wegen einem familiären Notfall aus dem Bett geläutet. Nach dem ersten Schreck zog ich wie täglich die Tageskarte für meine FB Seite. Ich zog die Karte das Glück. Zuerst war es wie ein Hohn für mich. Ich dachte so wie der Tag gestartet ist passt das ja gar nicht… Mein zweiter Gedanke war, wenn ich diese Karte gezogen habe, kann es ja nur gut werden. So richtete ich meine Gedanken schon darauf aus. Alles wird gut! Es war dann auch so, der Notfall war nicht so schlimm, alle kamen mit einem „blauen“ Auge davon 🙂 Der Tag wurde immer besser. Ich bekam ein Telefonanruf dass für meine Mutter ein Platz in dem Heim frei ist, wo sie hin möchte. Ich hatte 3 wunderschöne, erfolgreiche Behandlungen. Alles lief wunderbar, ich konnte alles erledigen, was ich mir vorgenommen hatte. Im grossen, ganzen war es ein guter Tag! Weiterlesen „Einstellungssache“

(Welt)Offenheit

Ich war letzte Woche mit meiner Enkeltochter beim Kinderarzt. da viel mir so einiges auf, was ich (wir) verlernt habe. Dieses wieder Bewusst werden möchte ich nun mit euch teilen.

Offenheit
Sie war noch nie dort. Trotzdem lief sie ohne irgendwelchen Bedenken rein. Sie versuchte sofort in jeden offenen Raum rein zulaufen, ohne auf mich zu warten.
Im Wartezimmer entdeckte sie eine alte Schreibmaschine, sofort setzte sie sich dran und klimperte drauf los. Kurze Zeit später musste sie noch mit dem Spielzeug spielen, dass auch etwas neues war.
Sie ging ohne irgendwelche Ängste in eine neue Umgebung. Ihr Entdecker trieb lies sie sofort was neues ausprobieren und alles wurde genau begutachtet.
Wie wären wir? wir wären vielleicht nur zögerlich rein gegangen, hätten uns auf unseren Platz gesetzt. Wir hätten unsere Lust auf der alten Schreibmaschine zu klimpern unterdrückt. Nur nicht auffallen.

Auf Augenhöhe
kurze Zeit später kam eine Mutter mit ihrem Kind. Man sah dem Kind an, dass es wirklich krank war. Giada war voll Freude und versuchte alles um die Aufmerksamkeit von diesem Kind zu bekommen. Sie begrüsste sie, sie brachte ihr Spielzeug, stupste sie leicht. Alles nützte nichts, das Mädchen kam nicht spielen, sprach nicht mal mit ihr, schaute sie nur an. Was dann kam berührte mich sehr. Weiterlesen „(Welt)Offenheit“

Selbstverständlichkeit – Achtsamkeit

Ist euch auch schon aufgefallen, dass (anscheinend) immer alles Selbstverständlicher wird und immer mehr erwartet wird? Oder sehe nur ich das so?
Es gibt natürlich nicht nur diese zwei Gruppen von Menschen, ich teile sie nur einfachheitshalber mal so ein.
Die einen bekommen etwas und bemerken es nicht mal oder bemerken nicht, dass es mehr ist als sie erwarten konnten. Man bekommt nicht mal ein Danke. Es ist für sie normal. Sie bemerken nicht, dass man sie grüsst, ihnen zulächelt, sie nehmen nicht wahr wie die Sonne aufgeht, was für Geschenke sie tagtäglich bekommen… Ist am Morgen die Strasse nicht vom Schnee geräumt, ja dann merken sie es und es wird reklamiert. Dass es davor aber 10x gemacht war das ist ihnen nicht aufgefallen… Es ist Selbstverständlich, schliesslich haben sie Steuern bezahlt. Ich bezahle – ich bekomme. Wer, oder wie viele Arbeit dahinter steckt, sehen sie nicht.
Die andere Gruppe hat offene Augen und ein offenes Herz. Sie leben, was ich Achtsamkeit nenne. Sie bemerken was um sie herum geschieht, wer was tut. Sie bewundern den schönen Sonnenaufgang, sie sind Dankbar für die Geschenke des Lebens. Oft geben sie viel und sagen „das ist doch Selbstverständlich“ wenn es bemerkt wird. Hier ist oft die Gefahr, dass sie zu lieb sind, ausgenutzt werden. Um so wichtiger ist es, dass sie sich selber wertschätzen, das schützt sie davor. Weiterlesen „Selbstverständlichkeit – Achtsamkeit“

Entscheidung

Entscheidungen muss man immer wieder fällen.  Oft sind es ganz kleine alltägliche Sachen wie, was soll ich heute anziehen oder kochen? Das geht einfach, fast automatisch ohne sich gross damit zu beschäftigen. Manchmal ist es etwas schwieriger, weil vieles davon betroffen ist. Ich stand vor einer solchen Entscheidung und teile dir hier mit wie ich mich entschieden habe, was meine Beweggründe waren.

Ich interessierte mich für eine online Ausbildung. C. rief mich an,erklärte mir alles, sandte mir noch eine PDF. Es tönte alles sehr gut und spannend. Ich versprach mich bis in einer Woche zu entscheiden. Ich überlegte hin und her. Ich ging in mich, sprach mit meiner Seele. Meine Frage war auch, werde ich erfolgreich damit? Hole ich die Ausgaben wieder rein? Das Thema interessierte mich, die Aussichten waren gut. In meinem Kopf kreisten die Gedanken nur so. Idealerweise hatte ich am Freitag noch eine Supervision von QR. Dort wünschte ich mir eine Kopfbehandlung um mal in den Gedanken zur Ruhe zu kommen. Was auch gelang, endlich mal Pause. Weiterlesen „Entscheidung“

Bedingungslose Liebe

ja, ja, ja wir wissen alle was das ist oder glauben zu wissen was damit gemeint ist. Die bedingungslose Liebe ist das, dass die meisten bewusst anstreben und unbewusst alle suchen.

Ich glaube bevor wir jemanden anderen bedingungslos lieben können, müssen wir uns selber lieben können. Wir müssen uns gleichwertig sehen, dürfen uns nicht vergleichen.

Es gibt Menschen die lieben den anderen bedingungslos, das kann soweit gehen, dass sie Abhängig werden von der anderen Person, sich total verbiegen, sich aufgeben. Alles machen um dem anderen zu gefallen. Sie verlieren ihren Stolz, die Achtung vor sich selbst.
Das geht nur, weil sie sich selbst nicht bedingungslos lieben. Denn dann würden sie auch für sich, ihre wünsche, ihre Bedürfnisse und ihre Grenzen schauen. Sie glauben der andere ist viel Wertvoller als sie selber. Weiterlesen „Bedingungslose Liebe“

Berufung

im Prinzip steckte sie schon immer in mir, wie auch in dir. Nur war mir das nicht so ganz klar. Sie war bedeckt mit so einigem was das Leben so mit sich bringt. Am meisten bedeckt war sie mit meinen Glaubenssätzen, wie „ich kann das nicht. Ich bin nicht gut genug, das gibt es nicht. Was denken die Leute“ oder „ich weiss nicht wie“…
Doch mein Weg stupste mich immer wieder an, zeigte mir Möglichkeiten, brachte mir Menschen die mich bewusst oder unbewusst unterstützten. Das allein nützte aber nichts. Es brauchte auch MEINE Bereitschaft hin zuhören, hin zuschauen und vor allem mein mich öffnen. Mein mich öffnen für die Möglichkeiten, mein mich öffnen hin zu mir selber.
Das war das schwierigste, ein ja zu mir, zu meinen Talenten und vom Erkennen ins tun zu kommen. Wenn ich nicht bereit bin mich zu bewegen, dann geschieht gar nichts. Weiterlesen „Berufung“

Ich Liebe was ich tue …

… und was ich tue liebe ich. Das ist ein Spruch auf den Karten von Yvonne van Dyck.

Ich frage mich, ist das immer so? Meistens schon, immer öfter. Ich habe das Glück, das immer mehr leben zu können.

Wenn ich zurück schaue stelle ich fest, ich bekam immer was ich mir von ganzem Herzen, tief in meiner Seele wünschte. Woran das lag? Ich bin überzeugt davon, es lag an dem Fokus den ich darauf legte. Manchmal dauerte es länger und manchmal ging es ganz schnell. Es gab auch Hindernisse oder Umwege die ich ging. Im Nachhinein brachten sie mich meinem Ziel immer ein Stück näher. Weiterlesen „Ich Liebe was ich tue …“

In meiner Mitte sein

Wie wichtig ist es in meiner Mitte zu sein. Nur dann bin ich ausgeglichen und Kraftvoll. Wenn ich in meiner Mitte bin geht es mir gut. In der Mitte ist es ruhig und still, wie auch bei einem Orkan. Auch das Rad ist ein guter Vergleich, in der Mitte, der Nabe, bewegt sich nichts. Aussen geht es rund 🙂 Wenn ich in meiner Mitte bin, kann es in meinem Umfeld beben und ich kann stark bleiben. So kann ich für meine Familie und dei Menschen um mich, da sein.
In meiner Mitte sollte ich auch sein wenn ich als Therapeutin arbeite. Nur dann kann ich mich voll und ganz auf den anderen einlassen, ihn wahrnehmen, spüren und begleiten. Das ist vor allem dann wichtig, für mich, wenn ich energetisch arbeite, Atemsessions mache, Meditationsgruppen leite, Lebensberatung mache oder mit den Karten arbeite.
Idealerweise, versuche ich immer in meiner Mitte zu sein, das gelingt mir nicht immer aber meistens. Weiterlesen „In meiner Mitte sein“