Ein Legebeispiel

Diese Legung habe ich letzte Woche für mich gemacht. Der kursive Teil, zeigt die Deutung an. Der blaue Teil sind meine Anmerkungen dazu. Die ganze Legung wird in verschiedene Bereiche unterteilt, die habe ich Fett geschrieben.

Das offensichtliche

Die 13. Karte (Mitte), Ritter der Schwerter gibt mir einen Überblick über das ganze.
Du weisst sehr genau wo du hin willst. Achte aber darauf, dass dich diese Konzentration dich nicht vom realen Leben abschneidet.
Ja das stimmt, meine Bemühungen mich auf mein Ziel zu konzentrieren, lässt mir manchmal kaum noch Zeit für das normale Leben. Da ist so ein intensives Programm, das mich sehr fordert.

Die 1. Karte, 2 der Kelche zeigt meine Allgemeine Einstellung an.
Eine alte Konditionierung wurde ausgelöst die jetzt meine Weltsicht beeinflusst.
Ich war vor 3. Wochen in Basel an einem Seminar, das hat sehr viel ausgelöst und mir Bewusst gemacht. Alles war auf einmal klar.

Die 9. Karte, der Wagen zeigt mein Bewusstsein an.
Du denkst daran deine Macht zu benutzen und etwas zu bewirken.
Ich möchte mit meinem können anderen Menschen helfen, sie unterstützen und sie begleiten. Ich möchte das jeder in seine Stärke kommt, seinen Weg erkennt.

Die 8. Karte, Königin der Kelche zeigt mir einen neuen Blickwinkel.
Sei offen, empfänglich und warte ab was geschieht.
Offen und empfänglich bin ich immer, das abwarten fällt mir ja eher schwer.


Die tatsächliche Lage

Die 5. Karte, das Universum zeigt die sexuelle Energie an.
Alles ist vollkommen wie es ist, Veränderungen entwickeln sich von Selbst.
Das Leben ist Veränderung.

Die 7. Karte, Prinz der Stäbe, steht für die wichtigsten Beziehungen.
Du versuchst begeistert mit einer bestimmten Person Kontakt aufzunehmen.
Das habe ich bei einer Person gemacht, da war ich wohl etwas zu begeistert und bin etwas über das Ziel hinaus geschossen.  Ich liebe den Kontakt mit Menschen.


Das private Selbst

Die 4. Karte, Ritter der Stäbe, zeigt mir das innere Selbst.
Du bist auf Yang Energie eingestellt und benutzt sie um dich weiter zu entwickeln. Wahrscheinlich hältst du nichts davon ruhig zu sitzen, aber prüfe ob das jetzt nicht sinnvoller wäre.
Durch meine derzeitige Ausbildung bin ich wirklich sehr im Yang. Ich muss meinen Tag sehr strukturieren um alles unter einen Hut zu bringen. Der Flow vom Yin leidet da sehr darunter. Die Zeit ruhig zu sitzen habe ich mir wieder genommen, sonst wäre es nicht mehr gegangen. ich wurde immer unausstehlicher und unzufriedener. Nachdem ich es erkannt habe und mir wieder mehr Ruhe und Flow gegönnt habe, wurde es wieder besser.

Die 6. Karte, Ass der Scheiben, zeigt mir das körperliche an.
Du bist ausserordentlich gut im Körper verwurzelt. Deine Energie zentriert sich im Hara, das ist ein grosses Geschenk.
Ich denke das stimmt, ich meditiere täglich, verbinde mich Bewusst mit der Erde, mache jeden 2.Tag Yoga.


Das öffentliche Selbst

Die 3. Karte, die Liebenden steht für meine Arbeit.
Wenn du arbeitest dann machst du das auf liebevolle weise. Wenn du nicht arbeitest willst du wahrscheinlich mit guten Freunden zusammen sein oder an deiner Beziehung arbeiten.
Ich liebe meine Arbeit und meine Kunden/innen, das wirkt sich dann auch auf die Arbeit, das tun aus. In meiner Freizeit bin ich sehr gern mit meiner Familie (sie ist mir das wichtigste) und meinen Freunden zusammen. Meine Beziehung pflege ich, das ist sehr wichtig, damit sie gedeihen kann.

Die 2. Karte, die Balance steht für die Kommunikation.
Du bist kühl und ausgewogen, du urteilst nicht. Du wägst alle Gesichtspunkte objektiv gegeneinander ab.
Mir fällt es schwer Gefühle zu zeigen von daher wirke ich kühl. Das ich nicht urteile und alle Gesichtspunkte anschaue, kann ich auch bestätigen.


Der Rat

Die 10. Karte, der Narr zeigt das Gipfelerlebnis.
Es ist am besten wenn du im Moment im Augenblick lebst und den Ereignissen ihren lauf lässt. Vielleicht brauchst du Mut um aufgeschlossen und unschuldig zu bleiben, ohne zu planen.
Oh ja, nicht zu planen fällt mir sehr schwer. Wir alle sollten mehr im Jetzt leben. Ich habe gerade ein Ereignis erlebt wo ich nichts machen konnte, da bleibt mir dann nichts anderes übrig als es einfach anzunehmen. Da habe ich noch Entwicklungspotenzial.

Die 11. Karte, 4 Scheiben ist die spirituelle Botschaft.
Erfahre was es bedeutet in Grenzen zu leben.  Vielleicht musst du raus finden woran du haftest und dadurch deine Freiheit beschränkst. Verurteile dich nicht- das ist die Situation die du nun lernen solltest.
Wo begrenze ich meine Freiheit? Durch Gedanken das sollte ich, das muss ich… durch mein Perfekt sein wollen. Zur Zeit, dass ich mehr auf andere höre als auf mein inneres (besseres) wissen.
Was ich lernen soll? Das ich auch geliebt werde, wenn ich nicht alles perfekt mache und das ich auf meine innere Stimme, Intuition hören soll.

Die 12. Karte, der Hohepriester, zeigt mir mit was ich meditieren soll.
Es fällt dir wahrscheinlich schwer zu verstehen was in deinem Leben vor sich geht, aber du musst das verstehen. Darum ist jetzt das deine Meditation.
Muss man immer alles verstehen? Eigentlich finde ich das schon wichtig, weil dann erkenne ich die zusammenhänge und werde mir gewisser Dinge bewusst. Manchmal dauert es einfach etwas länger bis ich verstehe und erkenne. Genau so gibt es Dinge, die ich sehr wahrscheinlich nie verstehen werde. Nun dann setze ich mich noch einige Zeit mit dem Hohepriester auseinander und schau was er mir noch zeigen will.

 

Ich hoffe es hat dir Spass gemacht und dir gezeigt wie man mit den Tarotkarten arbeiten kann. es gibt natürlich noch viele andere Möglichkeiten. Ich bin selber immer wieder erstaunt wie passend die sind.

Herzensgruss von mir zu euch

Zeit

Die Zeit rast nur so dahin. Schon wieder fast 4 Wochen her seit meinem letzten Beitrag.
Schon lange denke ich, ich sollte/ich müsste etwas schreiben. Doch je mehr ich mich unter Druck setzte um so weniger war ich bereit dazu. Ja, ich habe eine intensive Zeit hinter mir. Die passenden Ausreden (viel zu tun, muss das erfahrene sacken lassen, bin müde…) sind abrufbereit. Es sind aber alles ausreden… wenn ich wirklich gewollt hätte, hätte ich die Zeit gefunden. Wie viel Zeit habe ich mit unnützen verbracht z.B. nochmal FB oder Mails checken…  Ich bin sicher ihr alle kennt solche Phasen auch. Sicher gab`s auch Zeiten die blockiert waren. Da sind fixe Termine wie Enkeltochter hüten, Kunden, Mittagessen für meinen Mann kochen, Besuch, Kurse usw. Doch etwas Zeit hätte sich finden lassen.

Es machte mir aber wieder bewusst wie wichtig es ist, worauf ich mich ausrichte. Ich habe (wie alle) nur  einen 24h Tag, also was ist mir wichtig? welche Menschen sind mir wichtig? Anschliessend Prioritäten setzen, was ist mir am wichtigsten, was muss nicht unbedingt sein. Nur nicht zu straff planen, damit ich flexibel bleiben kann.
Danach kommt das allerwichtigste, weisst du was das ist? Ins tun zu kommen.

Was für mich sehr wichtig ist, Zeit für mich zu haben. Zeit in der ich tun und lassen kann was ich will. Das kam in der letzten Zeit etwas zu kurz. Ich wollte irgendwie alles gleichzeitig. Das konnte nicht gut gehen, ich wurde immer unzufriedener, fühlte mich gestresst. Im Hinterkopf dann immer noch die Stimme „das solltest du noch und das wäre ja auch noch…“ Ich wurde so was von unrund. Die Lust etwas zu machen, schwand  immer mehr. Sobald es mir aber Bewusste wurde, gab`s nur noch eins, einen Gang runter schalten. Ich rief Stopp, nahm mir meine Nischen wieder. Wisst ihr was geschah? Ich kam wieder in meine Kraft, sehe was zu tun ist und es fliesst einfach wieder. Das tägliche Leben macht mir wieder Spass und ich sehe nicht nur den „chrampf“. Ich geniesse all mein tun wieder.

Einiges gutes hat mir die Zeit aber auch gebracht. Ich habe sehr intensiv an mir und mit mir gearbeitet. Ich konnte spüren, was meine wirkliche Berufung ist, ich weiss ich bin auf dem richtigen Weg.  Dazu aber ein anderes mal mehr. Viel ruhiger habe ich es in der nächsten Zeit (noch) nicht, aber es ist absehbar und ich schau wieder gut zu mir und meinen Nischen 🙂

Schau auch du zu dir, sei die wichtigste Person in deinem Leben.
Herzensgruss, Manuela

Einstellungssache


Hallo zusammen
Am letzten Freitag wurde ich am Morgen früh wegen einem familiären Notfall aus dem Bett geläutet. Nach dem ersten Schreck zog ich wie täglich die Tageskarte für meine FB Seite. Ich zog die Karte das Glück. Zuerst war es wie ein Hohn für mich. Ich dachte so wie der Tag gestartet ist passt das ja gar nicht… Mein zweiter Gedanke war, wenn ich diese Karte gezogen habe, kann es ja nur gut werden. So richtete ich meine Gedanken schon darauf aus. Alles wird gut! Es war dann auch so, der Notfall war nicht so schlimm, alle kamen mit einem „blauen“ Auge davon 🙂 Der Tag wurde immer besser. Ich bekam ein Telefonanruf dass für meine Mutter ein Platz in dem Heim frei ist, wo sie hin möchte. Ich hatte 3 wunderschöne, erfolgreiche Behandlungen. Alles lief wunderbar, ich konnte alles erledigen, was ich mir vorgenommen hatte. Im grossen, ganzen war es ein guter Tag!

Wie wäre es gekommen wenn ich mich nicht auf das positive eingestellt hätte? Ich wäre nicht in meiner Mitte gewesen, das hätte bedeutet das meine Behandlungen nicht so gut gewesen wären. Ich hätte mindestens den halben Tag in Angst zugebracht. Ich hätte nicht alles so locker nehmen können, nicht für die anderen da sein können. Meine Gefühle hätten negatives ausgesandt und wie es so ist, das was wir aussenden ziehen wir an. Es ist oft eine Einstellungssache, worauf richte ich meine Gedanken, was möchte ich?

Umso mehr wurde mir wieder Bewusst wie wichtig es ist, in meiner Mitte zu sein, zu vertrauen, an das Gute zu glauben. Ich lebe und erlebe das täglich. Es ist gar nicht so schwer, das kann jeder, auch du! Das Leben ist dann einfacher, leichter und schöner. Vielleicht fällt es dir am Anfang etwas schwer aber es geht immer einfacher und es gibt so viel das uns unterstützen kann. Ich gebe dir gern ein paar Tipps, wenn du das möchtest.

Ich liebe mein Leben und finde es wundervoll. Früher hatte ich deswegen (fast) ein schlechtes Gewissen, weil es mir so gut geht. Heute nicht mehr, denn es ist unser Geburtsrecht glücklich und zufrieden zu sein. Denn genau wenn es mir gut geht, kann ich auch anderen helfen. Dann habe ich die Kraft, kann mich voll auf mein Gegenüber einlassen, voll konzentriert bei der Sache sein.
Was nicht heisst, das in meinem Leben alles rund gelaufen ist. Auch ich habe meine Geschichten und Probleme. Doch im Nachhinein sehe ich alles als positiv an. Es gehört zu meinem Weg und macht mich zu dem was ich heute bin und kann.

Ich wünsch euch allen ein erfülltes, wundervolles Leben!
Herzgruss, Manuela

Die Elemente

Beim Tarot werden die Karten den 4 Elementen zugeteilt. So kann man schon sehen um welchen Bereich des Leben`s es geht. Hier nun eine Zusammenfassung der verschiedenen Elemente.

Die Kelche – Wasser
Gefühle, Ausdruck von Gefühlen
Emotionen, Empfindungen
Freude, Trauer, Verlust
Liebe, Erfüllung
Verbindung, Beziehung, Sexualität
Hingabe, Offenheit
Stimmungen, Ahnungen
Intuition, Spirituelle Erfahrungen
Seele, Innenleben, Unbewusstes
Anpassungsfähigkeit
weiches fliessen

Von der grossen Arkana gehört hier dazu:
Die Hohepriesterin
Der Wagen
Der Gehängte
Der Tod
Der Mond
Das Äon
Der Mond

 

Die Stäbe – Feuer
Energie, Bewegung
Aktion, Taten, Engagement
Kraft, Tatkraft, Intensität
Kraftvolles verändern
Kreativität
Dynamik
Fortschritt
Wille, Einsatzbereitschaft
Daseinsfreude
Selbstvertrauen, Selbstbehauptung
Macht
Erfolg, Wachstum
Entscheidung,Entschlüsse
Verwirklichung, Talente entdecken, entfalten
Identität
Begeisterung
Arbeit

Von der grossen Arkana gehört hier dazu:
Der Kaiser
Das Glück
Die Lust
Die Kunst
Der Turm
Die Sonne

 

Die Scheiben – Erde
Natur
Materie, materielles
Nahrung, Kleidung, Wohnung
Besitz, Geld,
Reichtum, Armut
Körper, körperliches
Gesundheit
Arbeit
praktische Fähigkeiten, handfestes spüren
eigene Talente, angewandte Talente
Sicherheit
Gelassenheit
Erfolg, Misserfolg
Ergebnisse, Fakten
Aufbaufähigkeit

Von der grossen Arkana gehört hier dazu:
Die Kaiserin
Der Hohepriester
Der Eremit
Der Teufel
Das Universum

 

Die Schwerter – Luft
Wissen, Intellekt
Geist, geistige Energie
Bewusstheit
Entscheidungsfähigkeit
Klarheit, klares denken
Funktion und macht der Gedanken
Kommunikation
Vorstellungskraft
Freiheit
Abgrenzung
Erkenntnisse
Einfälle
Beurteilungen
Lernprozesse

Von der grossen Arkana gehört hier dazu:
Der Magier
Die Kaiserin
Die Liebenden
Die Ausgleichung
Der Stern
der Narr

Somit ist nun die grobe Zusammenfassung des Tarot abgeschlossen. Wer mehr wissen möchte, eine Beratung wünscht oder den Beschrieb einer bestimmten Karte darf sich gern melden.

Herzensgruss, Manuela

 

 

 

Kleine Arkana / Hofkarten


Wie versprochen, schreibe ich heute etwas weiter.

Die kleine Arkana
Die kleine Arkana besteht aus 40 Karten. Sie werden den 4 Elementen, Luft – Schwerter, Wasser- Kelche, Erde – Scheiben, Stäbe – Feuer zugeordnet. Jedes Element hat 10 Karten.
Die Asse sind die stärksten, sie sind in der reinsten Form vom Element.
Jede Karte hat eine Kraft, Bedeutung und Ausstrahlung. Sie beziehen sich, im Gegensatz zu der grossen Arkana, auf bestimmte Ereignisse und Zeiträume. Das bringen wir in Verbindung mit dem Bereich in unserem Leben der uns gerade Beschäftigt. Der Inhalt und die Qualität der Karte spiegeln uns exakt den zustand von unserem Lebensthema.
Das heisst sie zeigen uns die kleinen Geheimnisse des Lebens oder eine Lektion an. Das kann ein positiver, harmonischer, kraftvoller oder ein negativer, gestörter, geschwächter Zustand sein. Es geht immer um die momentane Verfassung einer Angelegenheit des Lebens.

 


Die Hofkarten
Sind sogenannte Personenkarten. Sie bestehen aus einem älteren (Königin und Ritter) und einem jüngeren Paar (Prinzessin und Prinz). Auch diese Karten werden den Elementen zugeordnet, zugleich werden aber die Königinnen, Ritter, Prinzessinnen und Prinzen nochmals einem Element zugeordnet. Das heisst jede Königin wird dem Wasser, der Ritter dem Feuer, die Prinzessin der Erde und der Prinz der Luft zugeordnet. Damit es verständlicher wird 3 Beispiele:
Die Königin der Kelche wird dem Element Wasser (Kelch) und dem Element Wasser (Königin) zugeordnet. Das heisst, hier ist eine doppelte Wasserkraft.
Die Königin der Stäbe wird dem Element Feuer (Stäbe) und dem Element Wasser (Königin) zugeordnet.
Der Prinz der Scheiben wird dem Element Erde (Scheiben) und dem Element Luft (Prinz) zugeordnet.

Beim Ritter geht es um Menschen deren Hauptaufgabe und Fähigkeit darin besteht mit Tatkraft, Aktion und Willenskraft zu handeln. Dinge in Bewegung zu setzen und zu Handeln. Meistens ein reiferer Mann mit der Eigenschaft vom jeweiligen Element. Der innere Mann.

Bei der Königin geht es um Menschen die ihre Einfühlsgabe, Mitgefühl und Liebe zur Entwicklung und Transformation ihrer Mitmenschen einsetzen und beitragen. Oft die reifere Frau, erblühte Frau mit den Eigenschaft vom jeweiligen Element. Die innere Frau.

Der Prinz steht für Menschen die Ideen, Visionen und Pläne haben. Sie laden zu innerer geistiger Freiheit ein. Auch hier kommt immer die Botschaft/ Entfaltung vom jeweiligen Element dazu. Meistens ein jüngerer Mann, Knabe.

Die Prinzessin weisst auf Menschen hin die Ideen und Ideale auf der Erde (im realem Leben) verwirklichen können/sollen. Entsprechend dem jeweiligen Element. Oft geht es hier um eine jüngere Frau, Mädchen.

Wenn diese Karten kommen geht es meistens um Lektionen im zwischenmenschlichen Bereich oder in Beziehungen.

Das nächste mal gehe ich dann genauer auf die Elemente ein.
Herzensgruss, Manuela

Tarot, grosse Arkana

Wie ja einige von euch schon wissen arbeite ich unter anderem mit den Tarotkarten und biete Beratungen an. Gerade hatte ich eine wundervolle Beratung. Ich finde diese Arbeit so wertvoll, sie macht mir sehr viele Freude und Erfüllt mich. Daher habe ich gedacht ich schreibe euch ein wenig darüber.

Ich nehme die Tarotkarten nicht für Fragen zur Zukunft. Sie sind mir besonders wertvoll wenn jemand in einem Prozess steckt und nicht weiter kommt, Antworten zu einer speziellen Lebenssituation sucht oder einfach wissen will was im Moment wichtig ist… Man kann jede Lebenssituation anschauen. Es gibt einen grossen Zusammenhang zwischen den Symbolen und deinem Leben. Die Karten offenbaren dir was deine innere Weisheit schon weiss. Sie
helfen dir, dich besser kennen- und verstehen zu lernen. Es bietet dir Lösungen oder Entscheidungshilfen zu allen Lebensfragen.

Ich persönlich machte während der Ausbildung täglich neue Erfahrungen, verstand die Zusammenhänge, kam immer mehr in die Tiefe und zu mir selbst. Es war ein Geschenk an mein Leben.

Nun einen ersten Einblick über die Karten. Sie werden in verschieden Kategorien unterteilt, die grosse Arkana, die kleine Arkana und die Hofkarten. Heute schreibe ich eine kleine Zusammenfassung über die grosse Arkana.

Die grosse Arkana
Die grosse Arkana besteht aus 22 Karten, man erkennt sie meist an den Römischen Ziffern. Die Ausnahme ist der Narr, er Trägt die 0 und verbindet die XXI mit der I. Er steht für die grösste Freiheit.
Der Begriff Arkana kommt vom lateinischen Wort Arkanum, das bedeutet so viel wie Geheimnis.

Von daher hat die grosse Arkana mit den Geheimnissen des Lebens zu tun. Sie zeigen die Grundlektionen des menschlichen Lebens / der menschlichen Entwicklung. Sie haben eine sehr starke Aussagekraft. Diese Karten haben sehr viele Symbole von daher geben sie eine umfangreiche, aussagekräftige Antwort. Die Antworten kommen aus verschiedenen Ebenen.
Zieht man so eine Karte, zeigt sie uns die Wichtigkeit der Antwort. Deshalb ist es gut wenn man sich längere Zeit damit Beschäftigt und Texte dazu mehrmals liest. So vertieft es sich und man erkennt immer wieder neues. Oft geht es auch über das eigentliche Thema / die eigentliche Frage hinaus. Die grosse Arkana hilft uns zu lernen und zu befreien.

Über die kleine Arkana schreibe ich dann das nächste mal. Wenn jemand mehr zu den einzelnen Karten wissen möchte, kann man auf meiner FB Seite Manuela Cursaro – Spirituelle Begleitung schauen, dort teile ich momentan täglich die Tageskarte mit einer kleinen Beschreibung.

Herzensgruss, Manuela

(Welt)Offenheit

Ich war letzte Woche mit meiner Enkeltochter beim Kinderarzt. da viel mir so einiges auf, was ich (wir) verlernt habe. Dieses wieder Bewusst werden möchte ich nun mit euch teilen.

Offenheit
Sie war noch nie dort. Trotzdem lief sie ohne irgendwelchen Bedenken rein. Sie versuchte sofort in jeden offenen Raum rein zulaufen, ohne auf mich zu warten.
Im Wartezimmer entdeckte sie eine alte Schreibmaschine, sofort setzte sie sich dran und klimperte drauf los. Kurze Zeit später musste sie noch mit dem Spielzeug spielen, dass auch etwas neues war.
Sie ging ohne irgendwelche Ängste in eine neue Umgebung. Ihr Entdecker trieb lies sie sofort was neues ausprobieren und alles wurde genau begutachtet.
Wie wären wir? wir wären vielleicht nur zögerlich rein gegangen, hätten uns auf unseren Platz gesetzt. Wir hätten unsere Lust auf der alten Schreibmaschine zu klimpern unterdrückt. Nur nicht auffallen.

Auf Augenhöhe
kurze Zeit später kam eine Mutter mit ihrem Kind. Man sah dem Kind an, dass es wirklich krank war. Giada war voll Freude und versuchte alles um die Aufmerksamkeit von diesem Kind zu bekommen. Sie begrüsste sie, sie brachte ihr Spielzeug, stupste sie leicht. Alles nützte nichts, das Mädchen kam nicht spielen, sprach nicht mal mit ihr, schaute sie nur an. Was dann kam berührte mich sehr. Sie stellte sich vor dieses Mädchen, das im Arm ihrer Mutter war und kniete sich hin. So war sie auf Augenhöhe, eigentlich sogar etwas tiefer. Ich fand das so eine schöne Geste. Leider nützte das auch nichts, weil das Mädchen einfach zu krank war. Wir mussten dann ins Untersuchungszimmer.
Was hätten wir getan? Hätten wir uns auch so bemüht um eine andere Person oder wären wir schon eingeschnappt wenn sie nicht zurück grüsst? Hätten wir uns weiter bemüht oder gedacht, wenn du keinen Kontakt willst, dann lass es und uns abgewendet? Wären wir vor einer fremden Person auf die Knie? Ich überlegte mir, wie oft bemühe ich mich vielleicht nicht genug, gebe zu schnell auf. Ich kann ja nicht in die Person rein sehen und wissen weshalb sie reagiert, wie sie reagiert. Mich auf Augenhöhe mit anderen Menschen zu fühlen ist für mich normal geworden. Früher konnte ich das selten, ich sah mich drüber oder drunter. Würde ich mich vor eine Fremde Person hin knien? Bei der Arbeit oder wenn jemand Hilfe braucht sofort, aber sonst? ich weiss es nicht. Dieses Erlebnis, lässt mich das nun anders sehen.

Gelassen bleiben
Im Untersuchungszimmer, war wieder ihr Wissensdurst gross, sie musste alles anschauen und anfassen. Vor dem öffnen der Schubladen konnte ich sie gerade noch abhalten 🙂
Als die Ärztin dann kam, schenkte sie ihr ein lächeln und lies den Untersuch ohne Probleme über sich ergehen. Danach widmet sie sich sofort wieder ihrem Spiele trieb.
Wie schnell lassen wir uns stören und fühlen uns gestresst? Können wir anschliessend sofort wieder weiter machen, nach der Unterbrechung? Bei mir geht das meistens sehr gut, manchmal ärgere ich mich aber auch über eine Störung.

Anschliessend gingen wir uns anziehen. Giada ging nochmals zu dem Mädchen um sich zu verabschieden. Ich sprach dabei noch einige Worte mit der Mutter.
So viel kann man lernen, wenn man Augen und Herz offen hat. Soviel kann einem eine so kleine Person zeigen und das nur bei einem Arztbesuch.
Diese kleine/grosse Person ist erst 19 Monate jung. Ich bin gespannt was sie mir sonst noch zeigen wird. Ich erlebe die Zeit mit ihr immer als ein Geschenk.
Herzlichst, Manuela

Selbstverständlichkeit – Achtsamkeit

Ist euch auch schon aufgefallen, dass (anscheinend) immer alles Selbstverständlicher wird und immer mehr erwartet wird? Oder sehe nur ich das so?
Es gibt natürlich nicht nur diese zwei Gruppen von Menschen, ich teile sie nur einfachheitshalber mal so ein.
Die einen bekommen etwas und bemerken es nicht mal oder bemerken nicht, dass es mehr ist als sie erwarten konnten. Man bekommt nicht mal ein Danke. Es ist für sie normal. Sie bemerken nicht, dass man sie grüsst, ihnen zulächelt, sie nehmen nicht wahr wie die Sonne aufgeht, was für Geschenke sie tagtäglich bekommen… Ist am Morgen die Strasse nicht vom Schnee geräumt, ja dann merken sie es und es wird reklamiert. Dass es davor aber 10x gemacht war das ist ihnen nicht aufgefallen… Es ist Selbstverständlich, schliesslich haben sie Steuern bezahlt. Ich bezahle – ich bekomme. Wer, oder wie viele Arbeit dahinter steckt, sehen sie nicht.
Die andere Gruppe hat offene Augen und ein offenes Herz. Sie leben, was ich Achtsamkeit nenne. Sie bemerken was um sie herum geschieht, wer was tut. Sie bewundern den schönen Sonnenaufgang, sie sind Dankbar für die Geschenke des Lebens. Oft geben sie viel und sagen „das ist doch Selbstverständlich“ wenn es bemerkt wird. Hier ist oft die Gefahr, dass sie zu lieb sind, ausgenutzt werden. Um so wichtiger ist es, dass sie sich selber wertschätzen, das schützt sie davor.

Ich möchte hier klarstellen, ich schreibe das hier nicht weil mir die eine oder andere Gruppe ständig über den Weg läuft und ich darunter leide 🙂 Es ist mir in der letzten Zeit einfach aufgefallen. Mir tut es weh, wenn ich sehe wie jemand sich grosse Mühe gibt und es einfach nicht beachtet oder wertgeschätzt wird. Zum Glück habe ich sehr selten solche Menschen um mich.
Ich ziehe an, was ich aussende. 🙂
Ich denke alle Menschen haben sowieso beide Anteile, einfach mehr oder weniger ausgeprägt. Ich persönlich versuche mein Leben in Achtsamkeit zu leben und die Geschenke die das Leben mir bietet zu sehen. Das kann eine Feder oder eine Kastanie sein, die vor mir auf dem Weg liegt, welch eine Freude. Es kann das liebe Wort von einem Freund sein. Begegnungen die ich mache. Ich bin auch dankbar für mein Blockaden, Konflikte denn daran darf ich wachsen. Ich bin auch mit meinen Mitmenschen achtsam, versuche zu spüren was sie brauchen, fühlen. Das positive daran, je achtsamer ich bin umso schöner ist das Leben, um so mehr Geschenke erkenne ich. Das Leben ist so einfacher, bunter, schöner und es kostet mich nichts. Es färbt auch auf mein Umfeld ab.
Manchmal ertappe aber auch ich mich dabei, dass ich etwas erst wieder (mehr) achte wenn es mir fehlt z.B. das ich den Wasserhahn aufmachen und trinken kann. Bin ich gereizt brauche ich auch länger um das lächeln von dir wahrzunehmen… Ich bin nicht perfekt sondern Mensch.

Wünschen wir doch allen Menschen, dass sie achtsamer werden. Leben wir es ihnen vor.
Achtsam: zu uns, zu den Mitmenschen, zu den Tieren, zur Natur, zur Arbeit….
Herzensgruss, Manuela

Meine Abschlussgedanken

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Vor ein paar Tagen, sprachen zwei Kolleginnen und ich so über unseren Alltag, wie dieser Tag verlaufen war. Eine von ihnen sagte dann “ du bist sehr flexibel, kannst gut organisieren… Ich frage mich wann du noch den Einkauf und Haushalt machst, neben allem anderen“.
Ja, ich bin (meistens) sehr flexibel. Ich bringe irgendwie alles unter einen Hut auch kurzfristige Änderungen werfen mich nicht aus der Bahn. Mir war bis dahin, gar nicht bewusst, dass ich wirklich gut Organisieren kann. Auch das flexibel sein, ist für mich völlig normal. Ich dachte, das können alle die Kinder haben. Da kommt doch immer wieder etwas, Kind ist krank, Schule fällt aus, sie wollen getröstet werden-Jetzt. Für mich nichts besonderes. Den Haushalt und das einkaufen mache ich nebenbei, wenn ich Zeit habe. Mein Haushalt ist dafür nicht ganz so perfekt, ich wische nicht täglich Staub und meine Fenster reinige ich nur 3-4x jährlich. Dazwischen haben sie halt Spuren von meiner Enkeltochter oder anderen Kindern, was soll`s? Einkaufen kann ich auch mit meiner Enkeltochter, wenn sie wieder ausser Termin bei mir ist.
Ich sagte dann zu C. „ich bewundere dich, du arbeitest 100%, machst daneben noch Nachtwache, hilfst Tiere zu hüten, wenn die Besitzer in den Ferien sind, hilfst immer wo Not an Frau ist“. Sie fand das dann aber nicht so anstrengend, weil ja alles Zeitlich fix und im voraus geplant ist. Sie meinte auch, sie sei nur für sich selber verantwortlich, weil sie keine Familie hat, dann geht das einfach. Flexibel sei sie gar nicht.
Wie oft erkenne ich /erkennen wir nicht, was wir den ganzen Tag leisten, bewundern den anderen, dabei sollten wir uns bewundern für das was wir tun!

Ein Tag später, ein ähnliches Gespräch. Jemand sagte mir „ich bewundere, wie du dich mit anderen verbinden kannst, teilweise Botschaften wahrnimmst, spüren kannst was los ist“. Ich meinte „du kannst das ja auch!“ Ich weiss, dass sie es kann. Sie fand „ja aber nicht so gut wie du, ich habe zweifel ob mir nicht meine lebhafte Phantasie einen Streich spielt. Ich bewundere Menschen die das so wie du können“.
Wie oft habe ich zweifel, wie oft habe ich das Gefühl, die anderen können mehr. Wie oft wünsche ich mir noch mehr wahrnehmen zu können. Wie oft Bewundere ich andere.
Statt uns zu vergleichen, sollten wir schauen was wir können, uns mal auf die Schultern klopfen und sagen du bist gut, du bist einzigartig. Nur du bist, wie du bist und du bist perfekt!

Mein Fazit: Genau das werde ich mir im nächsten Jahr zu Herzen nehmen. Bewusst werden ist immer der erste Schritt. Jetzt darf es sich zuerst im innen und dann im aussen zeigen.
Genau diese Erkenntnisse und Wahrnehmungen wünsche ich auch dir. Mach das nächste Jahr zu dem besten, dass du bis jetzt hattest.

Danke an alle die meinen Blog lesen, danke für eure Feedbacks und Nachrichten. Ich fand all die Begegnungen mit euch wunderschön und bereichernd.

Ich wünsche euch allen wunderschöne Weihnachten, feiert das Fest der Liebe. Rutscht oder fliegt gut ins 2017

Herzensgruss, Manuela

Entscheidung

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Entscheidungen muss man immer wieder fällen.  Oft sind es ganz kleine alltägliche Sachen wie, was soll ich heute anziehen oder kochen? Das geht einfach, fast automatisch ohne sich gross damit zu beschäftigen. Manchmal ist es etwas schwieriger, weil vieles davon betroffen ist. Ich stand vor einer solchen Entscheidung und teile dir hier mit wie ich mich entschieden habe, was meine Beweggründe waren.

Ich interessierte mich für eine online Ausbildung. C. rief mich an,erklärte mir alles, sandte mir noch eine PDF. Es tönte alles sehr gut und spannend. Ich versprach mich bis in einer Woche zu entscheiden. Ich überlegte hin und her. Ich ging in mich, sprach mit meiner Seele. Meine Frage war auch, werde ich erfolgreich damit? Hole ich die Ausgaben wieder rein? Das Thema interessierte mich, die Aussichten waren gut. In meinem Kopf kreisten die Gedanken nur so. Idealerweise hatte ich am Freitag noch eine Supervision von QR. Dort wünschte ich mir eine Kopfbehandlung um mal in den Gedanken zur Ruhe zu kommen. Was auch gelang, endlich mal Pause. Ich war schon nahe bei einem ja. Irgend etwas in meinem inneren hielt mich zurück. Ich legte Lenormandkarten und zog Tarotkarten. Nach diesen kam alles gut, auch der Erfolg würde sich einstellen. Meine Zweifel plagten mich weiter. Ich fragte noch bei einem lieben Freund nach, ob er die Tarotkarte auch so interpretiert wie ich. Auch von hier kam eine positive Antwort. Ich sprach mit einigen Personen und alle fanden es gut, eine Chance. Es genügte nicht ich pendelte noch, auch hier kam ein ja, Erfolg zu 90%. Ich überlegte, alles sagt ja dann sollte ich ja sagen. Ich war bei 98% ja. Etwas hielt mich noch zurück. Ich fragte mich sind es einfach Ängste vor dem ungewissen/unbekannten? Das ich keine 100% Sicherheit bekommen kann, war mir klar. Als ich bei diesen 98% ja war, wurde ich ruhig. Ich hatte mich quasi entschieden.

Doch ich fühlte, irgend etwas stimmte noch nicht. Da wurde mir Bewusst, ich habe die falsche Frage gestellt. Es ist nicht wichtig ob ich Erfolg habe sondern, was möchte mein Herz? Mein Herz wollte etwas anderes. Deshalb wurde aus 98% ja, ein nein. Denn was nützt es mir erfolgreich zu sein, wenn mein Herz nicht voll dabei ist? Ich denke auch. Wenn ich nicht 100% authentisch bin, gibt`s kein dauerhafter Erfolg. Mache ich aber das, dass ich liebe dauert es vielleicht länger, aber ich werde Erfolg haben. Bis es soweit ist, mache ich etwas, das mich erfüllt, mir Freude macht, meine Liebe drin steckt.img_0218

Ich überlegt mir noch, ob es Angst vor etwas neuem ist. Ich ging in mich, es ist ein klares nein. Denn 1. interessiere ich mich immer für neues und bin offen dafür.
2. Ich liebe es neues zu machen,  mag Herausforderungen
3. Ich habe mich gleich danach für etwas entschieden wozu mein Herz zu 100% ja sagt 🙂

Mein Tipp, frage immer zuerst dein Herz 🙂
Alles liebe für dich