Meine Abschlussgedanken

bild
Vor ein paar Tagen, sprachen zwei Kolleginnen und ich so über unseren Alltag, wie dieser Tag verlaufen war. Eine von ihnen sagte dann “ du bist sehr flexibel, kannst gut organisieren… Ich frage mich wann du noch den Einkauf und Haushalt machst, neben allem anderen“.
Ja, ich bin (meistens) sehr flexibel. Ich bringe irgendwie alles unter einen Hut auch kurzfristige Änderungen werfen mich nicht aus der Bahn. Mir war bis dahin, gar nicht bewusst, dass ich wirklich gut Organisieren kann. Auch das flexibel sein, ist für mich völlig normal. Ich dachte, das können alle die Kinder haben. Da kommt doch immer wieder etwas, Kind ist krank, Schule fällt aus, sie wollen getröstet werden-Jetzt. Für mich nichts besonderes. Den Haushalt und das einkaufen mache ich nebenbei, wenn ich Zeit habe. Mein Haushalt ist dafür nicht ganz so perfekt, ich wische nicht täglich Staub und meine Fenster reinige ich nur 3-4x jährlich. Dazwischen haben sie halt Spuren von meiner Enkeltochter oder anderen Kindern, was soll`s? Einkaufen kann ich auch mit meiner Enkeltochter, wenn sie wieder ausser Termin bei mir ist.
Ich sagte dann zu C. „ich bewundere dich, du arbeitest 100%, machst daneben noch Nachtwache, hilfst Tiere zu hüten, wenn die Besitzer in den Ferien sind, hilfst immer wo Not an Frau ist“. Sie fand das dann aber nicht so anstrengend, weil ja alles Zeitlich fix und im voraus geplant ist. Sie meinte auch, sie sei nur für sich selber verantwortlich, weil sie keine Familie hat, dann geht das einfach. Flexibel sei sie gar nicht.
Wie oft erkenne ich /erkennen wir nicht, was wir den ganzen Tag leisten, bewundern den anderen, dabei sollten wir uns bewundern für das was wir tun!

Ein Tag später, ein ähnliches Gespräch. Jemand sagte mir „ich bewundere, wie du dich mit anderen verbinden kannst, teilweise Botschaften wahrnimmst, spüren kannst was los ist“. Ich meinte „du kannst das ja auch!“ Ich weiss, dass sie es kann. Sie fand „ja aber nicht so gut wie du, ich habe zweifel ob mir nicht meine lebhafte Phantasie einen Streich spielt. Ich bewundere Menschen die das so wie du können“.
Wie oft habe ich zweifel, wie oft habe ich das Gefühl, die anderen können mehr. Wie oft wünsche ich mir noch mehr wahrnehmen zu können. Wie oft Bewundere ich andere.
Statt uns zu vergleichen, sollten wir schauen was wir können, uns mal auf die Schultern klopfen und sagen du bist gut, du bist einzigartig. Nur du bist, wie du bist und du bist perfekt!

Mein Fazit: Genau das werde ich mir im nächsten Jahr zu Herzen nehmen. Bewusst werden ist immer der erste Schritt. Jetzt darf es sich zuerst im innen und dann im aussen zeigen.
Genau diese Erkenntnisse und Wahrnehmungen wünsche ich auch dir. Mach das nächste Jahr zu dem besten, dass du bis jetzt hattest.

Danke an alle die meinen Blog lesen, danke für eure Feedbacks und Nachrichten. Ich fand all die Begegnungen mit euch wunderschön und bereichernd.

Ich wünsche euch allen wunderschöne Weihnachten, feiert das Fest der Liebe. Rutscht oder fliegt gut ins 2017

Herzensgruss, Manuela

Entscheidung

img_0268

Entscheidungen muss man immer wieder fällen.  Oft sind es ganz kleine alltägliche Sachen wie, was soll ich heute anziehen oder kochen? Das geht einfach, fast automatisch ohne sich gross damit zu beschäftigen. Manchmal ist es etwas schwieriger, weil vieles davon betroffen ist. Ich stand vor einer solchen Entscheidung und teile dir hier mit wie ich mich entschieden habe, was meine Beweggründe waren.

Ich interessierte mich für eine online Ausbildung. C. rief mich an,erklärte mir alles, sandte mir noch eine PDF. Es tönte alles sehr gut und spannend. Ich versprach mich bis in einer Woche zu entscheiden. Ich überlegte hin und her. Ich ging in mich, sprach mit meiner Seele. Meine Frage war auch, werde ich erfolgreich damit? Hole ich die Ausgaben wieder rein? Das Thema interessierte mich, die Aussichten waren gut. In meinem Kopf kreisten die Gedanken nur so. Idealerweise hatte ich am Freitag noch eine Supervision von QR. Dort wünschte ich mir eine Kopfbehandlung um mal in den Gedanken zur Ruhe zu kommen. Was auch gelang, endlich mal Pause. Ich war schon nahe bei einem ja. Irgend etwas in meinem inneren hielt mich zurück. Ich legte Lenormandkarten und zog Tarotkarten. Nach diesen kam alles gut, auch der Erfolg würde sich einstellen. Meine Zweifel plagten mich weiter. Ich fragte noch bei einem lieben Freund nach, ob er die Tarotkarte auch so interpretiert wie ich. Auch von hier kam eine positive Antwort. Ich sprach mit einigen Personen und alle fanden es gut, eine Chance. Es genügte nicht ich pendelte noch, auch hier kam ein ja, Erfolg zu 90%. Ich überlegte, alles sagt ja dann sollte ich ja sagen. Ich war bei 98% ja. Etwas hielt mich noch zurück. Ich fragte mich sind es einfach Ängste vor dem ungewissen/unbekannten? Das ich keine 100% Sicherheit bekommen kann, war mir klar. Als ich bei diesen 98% ja war, wurde ich ruhig. Ich hatte mich quasi entschieden.

Doch ich fühlte, irgend etwas stimmte noch nicht. Da wurde mir Bewusst, ich habe die falsche Frage gestellt. Es ist nicht wichtig ob ich Erfolg habe sondern, was möchte mein Herz? Mein Herz wollte etwas anderes. Deshalb wurde aus 98% ja, ein nein. Denn was nützt es mir erfolgreich zu sein, wenn mein Herz nicht voll dabei ist? Ich denke auch. Wenn ich nicht 100% authentisch bin, gibt`s kein dauerhafter Erfolg. Mache ich aber das, dass ich liebe dauert es vielleicht länger, aber ich werde Erfolg haben. Bis es soweit ist, mache ich etwas, das mich erfüllt, mir Freude macht, meine Liebe drin steckt.img_0218

Ich überlegt mir noch, ob es Angst vor etwas neuem ist. Ich ging in mich, es ist ein klares nein. Denn 1. interessiere ich mich immer für neues und bin offen dafür.
2. Ich liebe es neues zu machen,  mag Herausforderungen
3. Ich habe mich gleich danach für etwas entschieden wozu mein Herz zu 100% ja sagt 🙂

Mein Tipp, frage immer zuerst dein Herz 🙂
Alles liebe für dich

 

sollen, müssen, tun…

washing-windows-394158_1280

Das kennen wir doch alle. Aber müssen wir wirklich? Können wir nicht viel öfter ein dürfen, wollen daraus machen?
Vieles könnten wir doch einfach streichen. Weshalb tun wir es dann nicht?

  • Unser Perfektionismus hindert uns. Bei mir war es früher oft so, dass mein Haushalt perfekt sein musste. Alles aufgeräumt, geputzt… Heute ist es immer noch ordentlich bei mir, wenn ich aber heute keine Lust zum Fenster putzen habe lass ich es, dasselbe gilt beim bügeln. Meistens habe ich dann ein paar Tage später Lust und Zeit dazu. Den Fenstern (und der Wäsche) ist es gleich, wenn sie etwas länger nicht geputzt werden. Und ausser mir fällt es meist keinem auf. Das kann man auf vieles ausweiten, muss den tägl. abgestaubt, gesaugt werden? Ich bin der Meinung, nein.
  • Unser Pflichtbewusstsein triggert uns auch ganz schön. Gut, wenn ich meinen nicht sonderlich geliebten Zahnarzt Termin habe, bleibt mir nicht viel anderes übrig als mich daran zu halten. Ausser ich bin bereit die Kosten für den verpassten Termin zu bezahlen. Ich kann aber hier die Ansicht etwas ändern und sagen, immerhin darf ich zum Zahnarzt, ich kann mir ihn leisten, wie viele können das nicht? dasselbe gilt auch für die Arbeit, wie viele wären froh sie hätten eine Arbeit zu der sie gehen können. Ist für mich die Arbeit täglich ein muss, eine Qual, dann sollte ich mir überlegen was könnte ich daran ändern. Ich könnte meine Einstellung ändern, den Arbeitsplatz wechseln oder eine ganz andere Arbeit machen? Es gibt viele Möglichkeiten.
    Versprechen, ich habe versprochen etwas zu tun, also muss ich… Muss ich wirklich? Könnte ich es nicht verschieben, oder einfach sagen „du das ist mir jetzt doch zu viel, weil das und das dazu gekommen ist“. Wenn man ehrlich ist haben die meisten Verständnis. Klar kann man das nicht immer machen. Doch ich gehe davon aus, dass wenn ich es verspreche, ich mir schon Gedanken gemacht habe, möchte ich das und kann ich das einhalten.
  • die Angst, nicht mehr geliebt zu werden. Wie oft habe ich vieles nur deshalb gemacht, weil ich geliebt werden wollte. Ich sagte immer ja, unterstützte jeden und alles. Bis es einfach zu viel wurde. Ich habe angefangen nein zu sagen. Vor allem am Anfang, konnten es die anderen kaum glauben. Die meisten akzeptierten es einfach und die Freundschaft oder Liebe wurde mir nicht gekündigt.  Es gab aber auch Menschen die sich zurückgezogen haben. Es war für mich anfangs schmerzhaft. Nach einiger Zeit fragte ich mich dann, auf was war diese Freundschaft aufgebaut? Nur auf mein da sein, geben, gehorchen… Ehrlich gesagt, darauf kann ich verzichten.
    Menschen die dich lieben und schätzen tun es auch wenn du mal nein sagst.

Heute ist es so, dass ich versuche diese Worte nicht mehr zu verwenden. Ich darf, ich möchte, ich mache, das sind meine Worte. Nur schon mit dieser Einstellung änderte sich für mich vieles. Ich habe gestrichen, was mir nur Energie raubt und viel mehr in mein Leben gepackt was ich möchte, mir Freude macht.

Versuch es doch auch mal. Du wirst überrascht sein.

 

Selbstvertrauen

Eigentlich logisch, bei mir hat es aber erst in den letzten Tagen klick gemacht, wie viele Blockaden entstehen nur weil das Selbstvertrauen fehlt. Wie oft habe ich mich deswegen selber aus gebremst.

Als ich in der 6.Klasse war musste ich in die Sprachschule. Damals merkten sie, dass ich das „s“ und „sch“ nicht richtig ausspreche. Ich war wohl schon zu festgefahren und hatte Mühe das zu lernen. Das „s“ ging noch einigermassen aber das „sch“ gelang mir einfach nicht. Die damalige Lehrerin, war keine ausgebildete Logopädin, sie hatte einfach Weiterbildungen besucht Sie sagte zu mir „wenn du das jetzt nicht lernst denken alle Leute du seist ein tötschchen“ (das heisst bei uns, nicht so intelligent, etwas doof).
Was geschah? ich getraute mich nicht mehr etwas zu sagen, ich wollte ja nicht als blöd dastehen. Ich konnte nicht mehr auf Leute zugehen. Bewerbungsgespräche waren schwierig. In Schnupperwochen oder -Tagen für eine Lehrstelle hiess es dann ich sei sehr ruhig, ich müsse mehr aus mir raus kommen, mehr Fragen stellen. Teilweise wurde es dann sogar als mangelndes Interesse meinerseits ausgelegt. Was nicht stimmte, ich getraute mich nur nicht.
Das dauerte sehr viele Jahre. Erst durch meine Ausbildungen wurde es besser. Schritt für Schritt getraute ich mich wieder etwas mehr zu sagen. Verstand mich aber jemand nicht, kamen die alten Gefühle sofort wieder hoch. Dabei spielte es keine Rolle ob es an meinem Sprachfehler lag oder sie mich nicht verstanden weil ich z.B. einfach nicht laut oder deutlich genug war.
Übrigens das „sch“ kann ich immer noch nicht richtig, aber heute macht es mir nichts mehr aus 🙂

Während meiner Ausbildung zur Energie-und Gesundheitstherapeutin, hatten wir das Modul Lebensberatung. Als Aufgabe mussten wir uns das nächste mal selber zeigen, uns irgendwie Darstellen. Ich hatte schlaflose Nächte, hätte fast alles hin geschmissen und die Ausbildung abgebrochen. Ich mich zeigen vor einer Gruppe? Ich, die sich am liebsten immer hinter allen versteckte? Ich wollte die Ausbildung aber unbedingt machen, also nahm ich all meine Mut zusammen und bereitete etwas vor. Ich meldete mich dann ziemlich am Anfang, damit ich es hinter mir hatte 🙂 Ich hab`s geschafft, ich zeigte ein Teil von mir. Sicher nicht so wie diejenigen die voll Selbstvertrauen strotzen und sich gern präsentierten. Ich fand mein zeigen ganz okay und war zufrieden mit meinem mich zeigen, stolz auf meinen Mut.

Das sind nur zwei von vielen Beispielen. Wie oft getraute oder traue ich mich nicht, einfach weil das Selbstvertrauen fehlte oder immer noch fehlt. Jedes mal wenn das geschieht, blockiere ich mich selber. Mache etwas nicht weil mein vertrauen in mich selber fehlt.

Untitled

Selbstvertrauen heisst, ich vertraue mir, ich glaube an mich. Ich habe den Mut meine Komfortzone zu verlassen. Dadurch lösen sich alte Blockaden auf. Mit jedem mal geht es einfacher, nach jedem mal vertraue ich mir mehr. Die Blockaden werden immer weniger.
Heute habe ich viel mehr Selbstvertrauen. Ich weiss was ich kann, ich weiss wer ich bin. Perfekt bin ich nicht, die anderen aber auch nicht 🙂

Wie ich lernte mehr Selbstvertrauen zu entwickeln, was mir half
Indem ich ganz kleine Schritte ging, ich hielt mal einfach die Nase über meine Komfortzone. Es geschah nie etwas, so folgte dann der Fuss…

Durch Erfahrungen, jedes mal wenn es gut ging, ich es geschafft hatte wurde mein Selbstvertrauen stärker.

Ich nahm alle Komplimente an und speicherte sie in mir. Z.B sagte mir mal jemand, mein „sch“ töne herzig, Das war Balsam für meine Seele.

Ich überlegte was kann ich gut, was macht mich besonders.
Dazu kann man auch jeden Tag 3 Dinge in ein Heft schreiben, die heute gut gelungen sind oder speziell sind. Das können einfache Dinge sein z.B. heute habe ich sehr gut gekocht, ich habe meine Freundin unterstützt, ich habe der Nachbarin ein offenes Ohr geschenkt, Ich habe den Mann im Park angelächelt und gegrüsst, ich habe meine Wohnung abgestaubt…. Einfach positive Dinge

Ich wollte das meine Kinder Selbstvertrauen entwickeln. Wie sollten sie das lernen, wenn ich es ihnen nicht vorlebte? Also musste ich es lernen, mich wagen.

Was mir auch half, ich stellte mir Situationen vor und spielte es in Gedanken schon mal durch. Manchmal auch mehrmals bis ich fand, so ist es gut.

Ich Frage mich, was kann mir im schlimmsten Fall passieren? Das ist dann gar nicht so schlimm.

Ich nahm auch Bachblüten zur Unterstützung.

Das wichtigste in meinen Augen ist aber es zu tun! Ich muss ja nicht an einem Tag vom 10Meter Turm springen, ich kann mal vom Schwimmbaderand rein gleiten, das nächste mal rein springen. Das nächste mal traue ich mich dann schon vom 1Meterbrett….
Traue dich! von mal zu mal geht es besser und du merkst es geschieht dir nichts. Das macht dich stark und mutig.

Ich wünsche dir ganz viel Selbstvertrauen.
Im Herzen mit dir verbunden, Manuela

Bedingungslose Liebe

ManuRose

ja, ja, ja wir wissen alle was das ist oder glauben zu wissen was damit gemeint ist. Die bedingungslose Liebe ist das, dass die meisten bewusst anstreben und unbewusst alle suchen.

Ich glaube bevor wir jemanden anderen bedingungslos lieben können, müssen wir uns selber lieben können. Wir müssen uns gleichwertig sehen, dürfen uns nicht vergleichen.

Es gibt Menschen die lieben den anderen bedingungslos, das kann soweit gehen, dass sie Abhängig werden von der anderen Person, sich total verbiegen, sich aufgeben. Alles machen um dem anderen zu gefallen. Sie verlieren ihren Stolz, die Achtung vor sich selbst.
Das geht nur, weil sie sich selbst nicht bedingungslos lieben. Denn dann würden sie auch für sich, ihre wünsche, ihre Bedürfnisse und ihre Grenzen schauen. Sie glauben der andere ist viel Wertvoller als sie selber.

Ich selber brauchte mehrere Jahre bis ich die bedingungslose Liebe bewusst erkennen und Leben konnte. Am einfachsten ist es für mich zu meinen Töchtern und meiner Enkeltochter. Egal was sie tun, ich liebe sie. Klar gibt es Dinge die ich nicht richtig fand oder selber anders gemacht hätte. Trotzdem, wäre mir nie in den Sinn gekommen sie deswegen weniger zu lieben. Doch auch hier braucht es das bedingungslose, um sie ihre Schritte gehen lassen zu können. Wie einfach wäre es doch oft, sie zu (versuchen) manipulieren, damit sie meinen wünschen entsprechend handeln. das wäre dann aber mein Weg und nicht ihrer. Ich weiss sie machen ihren Weg und der ist Richtig für sie, dazu braucht es noch das bedingungslose vertrauen. Sie gehen zu lassen auch wenn ich sehe es ist nicht wirklich gut, aber es ist ihr Weg.
Es gab zwischendurch Zeiten die waren sehr schwer, wir verletzen uns gegenseitig mit Worten, wir stritten, hatten Meinungsdifferenzen. Doch in meinem Herzen habe ich sie auch in dieser Zeit nie weniger geliebt.

In der Beziehung ist das schon schwieriger. Am Anfang macht  man alles um dem anderen zu gefallen. Ich machte auch den anderen dafür verantwortlich wie es mir ging. Mit der Zeit entwickelte ich mich weiter, kam immer mehr zu mir. Dadurch veränderte ich mich. Ich schaute mehr auf mich. Mir wurde bewusst, der andere ist nicht für mich verantwortlich, sondern nur ich selbst. Bedingungslose Liebe ist, wenn ich einen Mann (Menschen) lieben kann ohne Erwartungen, wenn es mir am wichtigsten ist, dass es ihm gut geht, er glücklich ist, ohne mich selbst aufzugeben. Wenn ich bereit bin ihn gehen zu lassen, wenn es sein Weg ist ohne ihm die Schuld für meine Traurigkeit zu geben. Wenn man den anderen, sich selber sein lässt, seine Entwicklung machen lässt. Diese Liebe leben zu dürfen, ist Erfüllung pur. Sie erfüllt ohne das man was dafür aufgeben muss.
Da ich nur Mensch bin, gibt es auch hier manchmal Meinungsverschiedenheiten, Erwartungen… 😉 Doch ich komme immer in diese Bedingungslose Liebe zurück.

Dasselbe gilt auch für die Liebe zu unseren Tieren. Die Natur zeigt es uns vor, beobachten wir sie können wir auch von ihr lernen.

 

Was ist deine Meinung oder Erfahrung dazu?

Glück

meditation

Das Glück liegt im kleinen. Für Mütter ist es das Lächeln des Kindes, das strahlen der Augen, die Liebe und das Vertrauen das es schenkt, die ersten Schritte usw.

Man kann das Glück auch etwas versteckt finden. Zum Beispiel wenn ich den Haushalt mache, das leidige putzen, aufräumen… Ich weiss aber, in einem sauberen zu Hause fühlen wir uns alle wohl. Kochen, wenn`s allen schmeckt oder ich wenigstens weiss, alle haben eine gesunde Mahlzeit bekommen. Auch das ist für mich Glück.

Dann die vielen Kleinigkeiten, Traumhafte Musik hören, ein gutes Buch lesen, relaxen, eine Massage, sich bewegen beim Sport in der Natur. Beim betrachten des Sonnenaufgang oder -untergang, funkelnde Sterne, der Blick über das Meer. Menschen um mich, die ich liebe, Gesundheit.
Das alles empfinde ich als Glück. Du hast bestimmt auch einiges und kannst die Liste noch ergänzen.

Ich weiss, es gibt nicht nur Glück auf dieser Welt. Es gibt Traurigkeit, Sorgen, Angst… Auch ich kenne das. Ist es aber nicht so, ohne diese Gefühle würden wir das Glück nicht erkennen? Ich versuche meinen Fokus auf Glück, Dankbarkeit und Liebe zu halten, der Rest kommt von allein.

Berufung

P1000499

im Prinzip steckte sie schon immer in mir, wie auch in dir. Nur war mir das nicht so ganz klar. Sie war bedeckt mit so einigem was das Leben so mit sich bringt. Am meisten bedeckt war sie mit meinen Glaubenssätzen, wie „ich kann das nicht. Ich bin nicht gut genug, das gibt es nicht. Was denken die Leute“ oder „ich weiss nicht wie“…
Doch mein Weg stupste mich immer wieder an, zeigte mir Möglichkeiten, brachte mir Menschen die mich bewusst oder unbewusst unterstützten. Das allein nützte aber nichts. Es brauchte auch MEINE Bereitschaft hin zuhören, hin zuschauen und vor allem mein mich öffnen. Mein mich öffnen für die Möglichkeiten, mein mich öffnen hin zu mir selber.
Das war das schwierigste, ein ja zu mir, zu meinen Talenten und vom Erkennen ins tun zu kommen. Wenn ich nicht bereit bin mich zu bewegen, dann geschieht gar nichts.
Es war nicht immer leicht und ging nur gerade aus. Ich habe einige Kurse besucht und vieles davon wende ich heute nicht mehr an. Alles war aber ein Schritt hin zu meiner Berufung. Auch wenn es nur die Erkenntnis war, es ist doch (noch) nicht meins, nicht das richtige. Es gab Sachen die verschwanden wieder um zu einem späteren Zeitpunkt wieder zu kommen.
Nun lebe ich meine Berufung, was aber nicht heisst, ich stehe still. Es kann sich wieder ändern, etwas neues kommen, etwas anderes gehen. Alles ist Veränderung.

Berufung findet man nicht nur im Beruf, auch wenn das Wort darin enthalten ist. Für mich ist Berufung, das zu Leben was ich mich Erfüllt. Das kann auch sein, Mutter und Hausfrau zu sein und liebevoll für die Familie da zu sein. Genauso wie die Angestellte die in ihrem Beruf aufgeht.
Berufung enthält auch das Wort, ruf. Wohin ruft dein Leben dich?

Der Weg ist das Ziel

Mein Herzensgruss, hin zu dir

Schuldig, Selbstverurteilung

inner-child-1063296_640

Eigentlich wollte ich dieses mal über die Berufung schreiben. Nun hat sich mir dieses Thema, heute Nacht, aufgedrängt. Sie weckte mich auf und brachte mich um meinen schlaf. Da ich immer mehr auf meine innere Stimme höre, geht es nun dieses mal darum, sich schuldig fühlen.

Ich nehme gleich ein Beispiel von mir dazu. Ich wurde vor ein paar Wochen auf FB gehackt. Das ist ja keine grosse Sache. Was es aber bei mir auslöste, ist was ganz anderes. Mein Kopf sagte mir, „das ist doch nicht so schlimm. Das kann jedem passieren“. Mein Gefühl sagte mir aber was ganz anderes. Es sagte mir, „so viel ärger hast du den anderen bereitet, weshalb hast du nicht mehr überlegt…“ Ich fühlte mich schuldig, machte mir Selbstvorwürfe, verurteilte mich selber. Der ganze Kreislauf wurde aktiv.

Was ist hier abgelaufen? Alte Verhaltensmuster, geprägt aus der Kindheit wurden aktiv. Das Gefühl nicht gut aufgepasst zu haben. Das sich immer anpassen, damit sich niemand ärgert. Meine Mutter hat schon genug Sorgen, ich darf sie nicht auch noch zusätzlich belasten. Ich darf keine Fehler machen, sonst werde ich nicht mehr geliebt… Ihr kennt das bestimmt alle auch so oder ähnlich.

Dabei war es wirklich keine so grosse Sache. Es war aber ein Übungsfeld für mich. Ich nahm mein inneres Kind, dass da anscheinend immer noch am leiden ist, in den Arm und lies meinen Verstand (ja, auch der darf mithelfen) zu ihm sprechen. Ich sagte ihm, es ist ja nichts geschehen und Fehler darf man machen. Wir sind hier um zu lernen und auch wenn mal etwas dummes geschieht, wirst du geliebt. Ich unterstützte mich zusätzlich mit dem weichen Atmen. Nach einiger Zeit, fühlte sich mein inneres Kind dann wieder sicher, geliebt und geborgen. Es durfte Heilung geschehen.

Im nach hinein bin ich dankbar für das Übungsfeld und was ich daraus lernen, erkennen und heilen durfte. Trotzdem möchte ich nicht mehr gehackt werden 😉

Ich drück euch alle

Ich Liebe was ich tue …

SDC10418

… und was ich tue liebe ich. Das ist ein Spruch auf den Karten von Yvonne van Dyck.

Ich frage mich, ist das immer so? Meistens schon, immer öfter. Ich habe das Glück, das immer mehr leben zu können.

Wenn ich zurück schaue stelle ich fest, ich bekam immer was ich mir von ganzem Herzen, tief in meiner Seele wünschte. Woran das lag? Ich bin überzeugt davon, es lag an dem Fokus den ich darauf legte. Manchmal dauerte es länger und manchmal ging es ganz schnell. Es gab auch Hindernisse oder Umwege die ich ging. Im Nachhinein brachten sie mich meinem Ziel immer ein Stück näher.

Meine Erkenntnis
1. Lege deinen Fokus auf das, dass du dir wünschst.
2. Umwege oder Hindernisse sehe als Herausforderung, die dich näher zum Ziel führen. Sie machen dich auch stärker.
3. Kontrolliere zwischendurch ob es immer noch das Richtige Ziel ist. Wünsche können sich manchmal ändern und dann soll man auch den Mut haben, den Weg zu ändern.
4. Erlaube dir Hilfe anzunehmen. Das kann der Impuls eines Menschen sein, ein Kurs, eine Beratung etc.

Diese Schritt haben mir immer geholfen und helfen mir noch heute. So kann ich das tun was ich liebe und liebe was ich tue.

Über die Berufung schreibe ich das nächste mal 🙂

Ein Herzensgruss von mir zu dir <3

 

In meiner Mitte sein

Korn

Wie wichtig ist es in meiner Mitte zu sein. Nur dann bin ich ausgeglichen und Kraftvoll. Wenn ich in meiner Mitte bin geht es mir gut. In der Mitte ist es ruhig und still, wie auch bei einem Orkan. Auch das Rad ist ein guter Vergleich, in der Mitte, der Nabe, bewegt sich nichts. Aussen geht es rund 🙂 Wenn ich in meiner Mitte bin, kann es in meinem Umfeld beben und ich kann stark bleiben. So kann ich für meine Familie und dei Menschen um mich, da sein.
In meiner Mitte sollte ich auch sein wenn ich als Therapeutin arbeite. Nur dann kann ich mich voll und ganz auf den anderen einlassen, ihn wahrnehmen, spüren und begleiten. Das ist vor allem dann wichtig, für mich, wenn ich energetisch arbeite, Atemsessions mache, Meditationsgruppen leite, Lebensberatung mache oder mit den Karten arbeite.
Idealerweise, versuche ich immer in meiner Mitte zu sein, das gelingt mir nicht immer aber meistens.

cart-1049327_640

Wie komme ich in meine Mitte
Dazu muss ich im hier und jetzt sein. Am schnellsten hilft mir, mich mit meinem Atem zu verbinden. Dann bleiben meine Gedanken hier. Schweifen meine Gedanke doch wieder ab, komme ich mit meiner Konzentration einfach wieder auf meinen Atem zurück. Nützt das noch nichts konzentriere ich mich auf meinen Atem und meinen Körper. So habe ich keinen Gedanken mehr für etwas anderes. Auch das tägliche meditieren ist mir lieb geworden. Je nach Zeit dauert die Meditation nur kurz oder länger.
Wenn ich selber sehr stark aufgewühlt bin (ja, kommt auch manchmal vor) dann nehme ich als 1. Hilfsmittel die Engelskarten von Ingrid Auer zu Hilfe, mache ein Legemuster oder einfach einen Schutz-/ Heilkreis. Der wirkt dann schon mal schön und innert kurzer Zeit bin ich dann wieder in meiner Mitte.

Wie kommst du in deine Mitte?